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ZITTY, 04/2018

Revolutioniert die Schule!

Roboter werden in naher Zukunft immer mehr Jobs übernehmen. Entsprechend muss sich unser Bildungssystem verändern. Denn Fähigkeiten wie Empathie, Kreativität und kritisches Denken werden immer wichtiger

Die Sachbearbeiterin könnte bald ein Roboter sein. Auch den Koch oder Schlosser ersetzen künftig wohl Maschinen. Eine Studie der Unternehmensberatung McKinsey Global Institute schätzte Ende 2017, dass sich zwischen drei und zwölf Millionen Deutsche bis 2030 neue Fähigkeiten aneignen müssen – denn ihre Jobs könnten automatisiert werden.
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taz.die tageszeitung, 09. 04. 2018

Ein Möbelhaus macht Verkehrserziehung

Hessens Kultusministerium antwortet auf einen Berichtsantrag zu Sponsoring an Schulen nur nichtöffentlich. Die Opposition spricht von Verschleierung

Das neue hessische Schulgesetz sollte Werbung an Schulen beschränken. Doch Kritikern ist es viel zu schwach. Jetzt werfen sie der schwarz-grünen Regierung vor, vertuschen zu wollen, was im Bereich Schulsponsoring schiefläuft. Denn die Antwort auf einen Berichtsantrag der SPD gibt es vorerst nur nichtöffentlich.
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Der SPIEGEL, 27. 01. 2018

„Ich nutze mein Netzwerk“

Gesche Joost ist ehrenamtliche Internetbotschafterin der Regierung. Doch interne Papiere zeigen, dass sie 50.000 Euro jährlich kassierte – und sich im Wirtschaftsressort für eigene Belange einsetzte.

Im November 2016 stand Gesche Joost auf dem IT-Gipfel in Saarbrücken und versammelte das halbe Bundeskabinett um sich. Fasziniert starrten Angela Merkel und ihre Ressortkollegen auf ein sternförmiges, blinkendes Gerät, das eine Schülerin vorführte. Wenn es nach Gesche Joost geht, soll bald jeder Drittklässler mit dem Calliope mini, so der Name des handlichen Minicomputers, programmieren lernen.
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taz.die tageszeitung, 25. 10. 2017

Gar kein Unterricht

264 Millionen Kinder und Jugendliche weltweit sind im Jahr 2015 nicht zur Schule gegangen. Das zeigt der Weltbildungbericht der Unesco.

Wie ungerecht die Welt ist, zeigt eine Zahl: 264 Millionen. So viele Kinder und Jugendliche sind laut dem Weltbildungsbericht der Unesco im Jahr 2015 nicht zur Schule gegangen. Die Kultur- und Bildungsorganisation der Vereinten Nationen prangert an, dass sich diese Zahl seit Anfang der 2000er nicht verbessert hat.
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taz.die tageszeitung, 22. 10. 2017

Google in der Grundschule

Wie deutsche Ministerien dem Konzern helfen, den Unterricht zu erobern

Der Calliope mini ist so klein wie ein Handteller. Auf die flache Platine können Kinder Programme laden, die sie davor am Computer selbst geschrieben haben. Mit den bunten Bausteinen der grafischen Programmiersprache können sie einander Nachrichten schicken oder einen selbstfahrenden Roboter bauen. Das Gerät soll in allen Schulfächern einsetzbar sein, zum Beispiel, um einen Schrittzähler für den Sportunterricht zu programmieren.
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Eine-Welt-Presse 02/2017

Nachhaltiger Tourismus

Reisen und Tourismus sind von enormer wirtschaftlicher Bedeutung. Einer von zehn Jobs hängt weltweit von der Branche ab. Die Tourismusindustrie trägt damit eine große Verantwortung für viele Menschen. Doch dieser wird er nicht immer gerecht. Wie kann Tourismus nachhaltig im Sinne der Menschen und ihrer natürlichen Umwelt erfolgen? Um Nachhaltigkeit im Tourismus zu stärken, haben die Vereinten Nationen das Jahr 2017 zum Internationalen Jahr des Nachhaltigen Tourismus für Entwicklung erklärt. Die Eine-Welt-Presse befasst sich in dieser Ausgabe sowohl mit den Entwicklungspotenzialen als auch den Schattenseiten von Tourismus und stellt insbesondere Beispiele aus Marokko vor.
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Die Eine-Welt-Presse behandelt Nord-Süd-Probleme und aktuelle Themen der internationalen Entwicklungszusammenarbeit. Sie wird herausgegeben von der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. (DGVN).
Konzept und Autorin der Eine-Welt-Presse 02/2017: Astrid Ehrenhauser

https://dgvn.de/veroeffentlichungen/publikation/einzel/nachhaltiger-tourismus/

taz.die tageszeitung, 03. 05. 2017

Paradebeispiel für Lobbyismus

Schwarz-Grün in Hessen verabschiedet ein Gesetz, um Werbung an Schulen einzuschränken. Kritiker bezeichnen das Gesetz als „Rohrkrepierer“.

Das schwarz-grün regierte Hessen hat am Dienstag ein Gesetz verabschiedet, das Werbung an Schulen einschränkt. Doch Aktivisten und Lehrerverbände reagieren entsetzt. Für den Sprecher der Bildungsgewerkschaft GEW, René Scheppler, ist das nun verabschiedete Gesetz gar ein Paradebeispiel für Lobbyismus: „Ich hab noch nie einen deutlicheren Fall gesehen.“
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taz.die tageszeitung, 03. 05. 2017

Wissenschaftsrat setzt auf Lehre statt Forschung

Eigenständige Institution soll Förderung und Entwicklung der Hochschullehre vorantreiben

Im Kampf deutscher Hochschulen um renommierte ProfessorInnen und Fördermittel sind die Prioritäten klar: Forschung vor Lehre. Nun hat der Wissenschaftsrat am Dienstag seine neuen „Strategien für die Lehre“ vorgestellt. Er fordert, dass die Kernaufgabe der Lehre wieder stärker sichtbar und wertgeschätzt werden müsse. Das harte Urteil: Zwar gebe es Förderprogramme und Einzelerfolge, jedoch hapere es an langfristigen Zielen und Vernetzung.
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taz.die tageszeitung, 28. 03. 2017

Die Wirtschaft im Klassenzimmer

Logo-Jagd im Unterricht, Programmieren mit Google: Hessen will Werbung in Schulen verbieten. Kritik gibt es auch in anderen Bundesländern.

Flink wuseln die Drittklässler an den orangefarbenen Warnhütchen vorbei zur Zielgeraden, feuern sich an, klatschen begeistert. Normaler Sportunterricht? Nein, eine ausgeklügelte Werbeaktion der Speed4 System Germany GmbH: Nach jedem Sprint erhalten die Kinder Zettelchen mit der gemessenen Zeit – und Werbelogos. Wer zwei gleiche hat oder ertauscht, bekommt ein Geschenk. „Edeka!“, „Volkswagen!“, „Hagebaumarkt!“, tönt es durch die Halle.
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taz.die tageszeitung, 25. 03. 2017

Mit Regentropfen Pi verstehen

Ein Action-Mathebuch soll mehr Spaß und Erfolg im Unterricht bringen. Fachdidaktiker halten jedoch nicht viel von Spaßbüchern.

Regenwetter und Matheunterricht – beides ein Albtraum für viele Schüler*innen. Anders bei der 5a am Firstwald-Gymnasium in Mössingen bei Tübingen. Für ihr „Action-Mathebuch“ muss es nämlich regnen, zumindest für eins der Experimente, das spielerisch die Kreiszahl Pi bestimmt. Dafür legen die Kinder ihre aufgeschlagenen Bücher 30 Sekunden in den Regen und zählen dann die Tropfen, die in einem Viertelkreis gelandet sind. Geteilt durch die Summe aus den Tropfen außerhalb und denen darin ergibt das mit vier multipliziert in etwa Pi.
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