SPIEGEL Plus, 21. 03. 2019

Drei junge Afghanen und sechs ältere Kapuzinerbrüder führen im Kloster St. Konrad zu Altötting eine ungewöhnliche WG – die einen wollen beten, die anderen feiern.

Die Luft riecht süßlich nach Pfirsich, weißer Rauch zieht durch den Gemeinschaftsraum im Kloster. Neben einem roten Gebetsbuch steht eine leere Bierflasche im Regal. Direkt über dem Tisch mit der Wasserpfeife hängt ein hölzernes Kruzifix. Ali Shirzad sitzt mit unterschlagenem Bein auf einem bunten Sessel, zieht lange an der Shisha, es gluckert. Er pustet ein paar Ringe gen Kreuz. Auch Bruder Jeremias greift nach einem Schlauch und inhaliert. Schon seit über 30 Jahren raucht er gerne Shisha, um zu entspannen.
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UNI SPIEGEL 01/2019

»Nicht genug Druck aufgebaut«

Studentische Hilfskräfte verdienen zu wenig, findet Andreas Keller, Hochschulexperte in der Bildungsgewerkschaft GEW – und ruft zum Protest auf.

Rund 400 000 studentische Hilfskräfte ar -beiten an deutschen Hochschulen, die Jobssind begehrt. Wo liegt das Problem?

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Der Artikel erschien auch auf SPIEGEL ONLINE.

Der SPIEGEL, 01.12.2018

Der Augenzeuge

»Theater gibt Halt«

Rainer von Dziegielewski, 58, war zehn Jahre lang obdachlos. Jetzt spielt er Theater an der Berliner Obdachlosen-Uni. Das großteils ehrenamtliche Bildungsprojekt hilft wohnungslosen, suchtkranken Menschen, zum Beispiel mit Sprach- und Schauspielkursen.

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© SPIEGEL-Verlag, Sondergenehmigung für die Veröffentlichung / Foto: Gordon Welters

SPIEGEL ONLINE, 16.11.2018

Dioxinfund in Hamburg

„Kinder sollten Spielplätze in der Umgebung nicht benutzen“

Im Osten Hamburgs hat die Umweltbehörde hohe Dioxinwerte gemessen. Eine Toxikologin erklärt, wie gefährlich das für Menschen in der Nähe ist – und was man auf keinen Fall tun sollte.

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transform Magazin, Ausgabe 5, 11/2018

Luxus aus der Leitung

Mineralwasser schadet der Umwelt, auch wenn es in Glasflaschen daherkommt, regional und bio ist. Der eigentliche Luxus sind nicht teure Durstlöscher, sondern billiges Trinkwasser aus der Leitung. Auch Weltretten geht so im Hahnumdrehen.

Es sind fast 30 Grad beim Spaziergang durch Berlins »Wasserkiez«. Der Stadtsommer ist staubig und trocken. Als er Durst bekommt, betritt ein Mann ein kleines Feinkostrestaurant im Mariannenkiez, mitten im hippen Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg. Er grüßt den Ladenbesitzer. Ob er seine Flasche kurz auffullen dürfe? Niemand guckt komisch, obwohl links von ihm Kasten mit teurem Mineralwasser in schicken Glasflaschen stehen. Das Lokal ist stolz darauf, bei Refill Berlin mitzumachen. Draußen an der Tür kündigt ein faußtgroser, blauer Aufkleber an: »Refill Berlin – kostenfrei Trinkwasser«.

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Der SPIEGEL, 20.10.2018

Meldung

Arbeiterwohlfahrt: Schweriner Kitabetreiber in Togo und Gambia

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© SPIEGEL-Verlag, Sondergenehmigung für die Veröffentlichung / Meldung von mir erschienen, Seite 26, Ausgabe 43/2018

Der SPIEGEL, 13.10.2018

Meldung

Glyphosat: Kein Verbot für Gärtner?

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© SPIEGEL-Verlag, Sondergenehmigung für die Veröffentlichung / Meldung von mir erschienen, Seite 21, Ausgabe 42/2018

Der SPIEGEL, 13.10.2018

Der Augenzeuge

»Bitte nicht ausweichen«

Michael Mitsching, 55, ist Kreisjärgermeister aus Dessau-Roßlau. In seinem Revier testet das Land Sachsen-Anhalt ein neues Warnsystem, das Wildunfälle verhindern soll – mit Pieptönen und Lichtsignalen.

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© SPIEGEL-Verlag, Sondergenehmigung für die Veröffentlichung / Foto: Gordon Welters

Der SPIEGEL, 06.10.2018

Die Augenzeugin

„Immer positiv denken“

Gertraude Büttner, 103, lebt in einer Seniorenresidenz in Potsdam. Am 1. Oktober, dem „Tag der älteren Menschen“, folgte sie mit neun Altersgenossen einer Einladung für die hundertjährigen Bürger der Stadt.

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Tagesspiegel Energie & Klima BACKGROUND, 06.09.2018

Burkhard Behr

Pfarrer für den Strukturwandel

Warum der Strukturwandel in der ostdeutschen Lausitz einen Pfarrer wie Burkhard Behr braucht? Er sei ein „geeigneter Grenzgänger“, sagt Behr über sich selbst. Seit September 2017 soll der evangelische Pfarrer im Cottbusser Zentrum für Dialog und Wandel (ZDW) den Strukturwandel in der Braunkohleregion kirchlich begleiten. Nach einigen Jahren in der freien Wirtschaft traut sich der 54-jährige zu, bei dem schwierigen Thema zu vermitteln: „Man muss sich rein denken in gesellschaftliche Zusammenhänge. Es geht aber auch stark um wirtschaftliche Entwicklungen und natürlich die Umweltfrage.“
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